Wie schnell kann E-Bike fahren?

Wie schnell kann ein E-Bike fahren?

Es war nie einfacher in die Pedale zu treten, als mit einem Elektrorad. Mit Unterstützung durch den E-Motor kommen Radfahrer schneller voran. Doch wie schnell ist das Fahren mit dem E-Bike erlaubt? Das hängt von der Art des Zweirads ab, denn E-Bike ist nicht gleich E-Bike.

Pedelec: Höchstgeschwindigkeit darf mithilfe von Muskelkraft überschritten werden

Der Begriff E-Bike gilt im allgemeinen Sprachgebrauch synonym für Pedelec. Dabei sind beide nicht dasselbe. Ein Pedal Electric Cycle, so das ausgeschriebene Akronym, darf Motorunterstützung nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h leisten. Im Gegensatz zum E-Bike springt der Motor auch erst an, wenn man in die Pedale tritt. Genauso automatisch schaltet er sich ab, wenn die Höchstgeschwindigkeit erreicht ist. Wer jetzt dennoch schneller fährt, schafft das aus eigener Muskelkraft. Verboten ist das nicht.

S-Pedelec: So schnell darf das schnelle Pedelec fahren

Immer beliebter wird der große Bruder des Pedelecs, vor allem, aufgrund anderer Gesetzesvorschriften, in der Schweiz. Das S-Pedelec beinhaltet einen Elektromotor, der auch dann anspringt, wenn nicht gestrampelt wird, zumindest bis zu einer Geschwindigkeit von 18 km/h. Insgesamt kann es das S-Pedelec auf eine Geschwindigkeit von 45 km/h mit Tretunterstützung bringen. Um ein schnelles Pedelec fahren zu dürfen, wird ein Führerschein der Klasse AM (in der B-Klasse enthalten) benötigt. Außerdem besteht Versicherungs-, Kennzeichen- und Helmpflicht.

Wie schnell kann das E-Bike fahren?

Und was mit dem E-Bike an sich? Streng genommen ist damit ein Zweirad mit E-Motor gemeint, das es auf bis zu 20 km/h bringt – ohne eigene Tretleistung. Damit gilt es vor dem Gesetz als Leichtmofa und der Fahrzeugführer muss ein Mindestalter von 15 Jahren haben und über einen Mofa-Führerschein verfügen. Darüber hinaus besteht Kennzeichenpflicht.

Umrüsten: Das ist erlaubt

Alle in Deutschland und in der EU allgemein zugelassenen Pedelecs sind CE-geprüft. Wer seinen analogen Drahtesel auf Ökostromunterstützung umrüsten will, muss beim Motorpaket auf die entsprechende CE-Kennzeichnung achten. Von eigenmächtigen Tuning-Aktionen am Pedelec ist abzuraten, da das motorisierte Fahrrad dadurch schnell zum Mofa wird, wodurch unter anderem das Fahren auf Radwegen zum Problem wird, von allfälligen Strafen einmal ganz zu schweigen.