Wie lange hält Akku bei Pedelec & E-Bike?

Wie lange hält Akku bei Pedelec & E-Bike?

Pedelecs und E-Bikes ist vom Außenseiter unter den Fortbewegungsmitteln inzwischen zu einem beliebten Vehikel für Jung und Alt geworden. Sie erlauben dem Radfahrer, deutlich weitere Strecken als mit einem gewöhnlichen Fahrrad zurückzulegen und gleichzeitig nicht auf die Nähe zur Natur verzichten zu müssen wie, etwa bei der Nutzung eines Automobils.

Akkulaufzeit von Pedelec und E-Bike

Mit einem Pedelec oder E-Bike kommen Sie dank Akku-Unterstützung nicht nur weiter als zuvor, sondern unter Umständen auch an ganz andere Orte. So unterstützt der Akku eine Bergauffahrt ebenso wie hügelige Strecken, bei denen normalerweise irgendwann geschoben oder aufgegeben werden müsste. Gerade ältere Menschen profitieren von dieser neugewonnenen Mobilität. Vorausgesetzt, die Akkulaufzeit hält lang genug. Diese ist abhängig von verschiedensten Faktoren.

Der Akku eines Pedelecs ist mit der Zeit einigen Entwicklungen unterlegen. Je nach Alter des Modells basiert dieses auf unterschiedlichen Bestandteilen. Ältere Akkus sind deutlich schwerer als neuere Lithium-Ionen-basierte Akkus und anfällig bei falschem Ladeverhalten. Die Lebenszeit eines Akkus beträgt in etwa bis zu 5 Jahre. Die Leistung des Akkus differiert von Hersteller zu Hersteller stark, meist zwischen 250 Wh und 600 Wh. Ein Ladevorgang dauert etwa 2 bis 4 Stunden und lohnt sich daher vor allem bei größeren Pausen beziehungsweise nach Ende der Fahrt.

Abhängig ist die Lebensdauer eines Akkus von einigen entscheidenden äußeren Faktoren. So schadet es dem lithiumbasierten Gerät beispielsweise nicht, wenn man es nur kurz oder zum Teil auflädt. Gleichzeitig ist dieses jedoch empfindlich gegen Hitze, Kälte und Nässe und kann sich jenseits von Temperaturen zwischen 5 und 35 Grad schnell entladen. Daher ist es wichtig, den Akku zwischen den Fahrten in vor dem Wetter geschützten Räumen zu lagern.

Längere Fahrten mit dem Pedelec oder Ebike

Die Strecke, die sich mit einem voll geladenen Akku zurücklegen lässt, ist ebenfalls von einigen Faktoren abhängig. Das Gewicht des Fahrers kann ebenso wie der Reifendruck oder die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit die motorisierte Fahrzeit verändern. Einige Hersteller bieten auf ihren Internetseiten Berechnungen hierfür an.

Wichtig ist, im Vorfeld zu schauen, dass der Akku vollständig geladen ist, damit unterwegs nicht unerwartet ein gewöhnliches Fahrrad aus dem Pedelec wird. Hier erfahren Sie, wo Sie das E-Bike-Akku aufladen können. Die meisten Fahrer treten zwar immer noch gern selbst in die Pedale, doch gerade Touristen auf langen Touren freuen sich über die Unterstützung auf schwierigen Abschnitten ihrer Strecke.

Generell lässt sich sagen, dass intakte Akkus für einen Tagestrip, bei dem auch mal selbst in die Pedale getreten wird, meist ausreichen. Sicherheitshalber kann natürlich ein Ersatzakku mitgenommen werden, da die Geräte nicht allzu schwer sind.